Tür 8- Heidi’s Adventskalender

Die Geschichte des Spekulatius

Seit dem 10. Jahrhundert wird zu Ehren des Heiligen St. Nikolaus, ein besonderes Butter-Mandel-Kleingebäck gebacken: der Spekulatius. Ein mit edlen Gewürzen verfeinertes Mürbeteiggebäck. Die Motive stellen klassischerweise die Nikolausgeschichte dar und wurden spiegelverkehrt in schöne Holzformen geschnitzt, oft aus hochwertigem Obstbaumholz, aus denen der Spekulatius gefertigt wurde.

Durch die Araber wurden die klassischen Weihnachts-Gewürze in den Handel gebracht. Als die Schiffe mit den Gewürzen den Rhein hinunter kamen, war unsere heutige Domstadt Köln Zollstation und eine der größten Handelsstädte weit und breit. Die Bauern rund um Köln eigneten sich die Kunst des Spekulatiusbackens an und schon bald wurde gebacken was die Öfen hergaben.

Kein anderes Weihnachtsgebäck wurde so frühzeitig in Bäckereien und Konditoreien angeboten. Und so fehlt der Spekulatius heute auf keinem Weihnachtsteller mehr.

Die klassischen Weihnachtsgewürze dürfen in keinem Spekulatius fehlen. Um der Gewürze Willen sind Erdteile entdeckt, erforscht und kartographiert worden, Kolonien wurden gegründet, umkämpft und erobert, Handelshäuser und Börsen entstanden.

https://www.koelner-dom-spekulatius.de/geschichte-spekulatius-kleingebaeck/

Bild: https://vom-achterhof.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Spekulatius-backen-ohne-Form-660×330.jpg